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Cornelia Ilbrig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Goethe-Wörterbuch an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Arbeitsstelle Hamburg. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie an den Universitäten Leipzig und Zürich und wurde 2006 mit einer Studie über literarisierte Skepsis bei Johann Karl Wezel an der Universität Paderborn promoviert. Seitdem hat sie an zahlreichen Editionen und Ausstellungen mitgewirkt. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen:
  • Literatur der Spätaufklärung
  • medien- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Frühromantik
  • Formen des Nationalismus und Kolonialismus in der mittleren und Spätphase der Romantik
  • Literarische und publizistische Skandale zwischen 1789 und 1848, Skandalrhetorik
  • Heinrich Heine als ambivalenter Romantiker
  • Gattungsinnovationen von Autorinnen: Karoline von Günderrode, Rahel Levin-Varnhagen, Annette von Droste-Hülshoff, Gisela von Arnim-Grimm
  • Else Lasker-Schülers poetisches Schreiben über Flucht, Verfolgung und Krieg
  • Sprachlicher Wandel in Krisenzeiten
  • Die nicht mehr schönen Künste: Satire, Karikatur und Groteske
  • Literaturausstellungen: Diversität und Partizipation im Literaturmuseum, Soziomuseologie
  • Wörterbücher